.."ZENTRUM KLASSISCHER YACHTSPORT"

Aktuelles Veranstaltungsangebot in der Wintersaison 2014/2015:


Freitag, 20. Februar 2015, 19:00 Uhr: Segel im Blickpunkt

Jedes Boot oder Schiff, das die Windkraft nutzt, braucht korrekt bemessene Segel. Uwe Kock informiert über traditionelle und moderne Tücher für die verschiedensten Einsatzzwecke, ihre Eigenschaften und Verarbeitung. Begriffe wie Schnürboden, abschnüren, Kauschen, Reff- und Liekleinen, Augen bleiben so kein Geheimnis, über Segeltrimm wird gefachsimpelt, nicht eine Frage bleibt unbeantwortet...

Freitag, 6. März 2015, 19:00 Uhr: „Hochseesegler erzählen“

Geschichten aus den 50er bis 70er Jahren vermitteln ein Gefühl für das seglerische Feeling in Zeiten, als die großen, alten Yachten von HVS, SKWB, ASV usw. auf große Tour gingen (im Foto: Hamburg VII).
Diesmal erzählt Bernard Frieling (HYS - Hamburger Verein Seefahrt) bei einem Glas Port von seinen Erlebnissen - u.a. mit einem besonderen Film-Vortrag über die Cowes Week und das Fastnet Rennen 1979.

Freitag, 20. März 2015, 19:00 Uhr: Segeln nach Regeln

Knifflige Situationen und ihre Lösung entsprechend den neuen Wettfahrtregeln 2013 - 2016.
Regattaregeln wurden entwickelt, um faires Segeln zu ermöglichen und insbesondere Kollisionen zu vermeiden. Über die Jahre wurden die Formulierungen der Regeln immer verklausulierter, sie sind nicht immer einfach zu verstehen. Das Verständnis der Regeln ist aber eine wichtige Voraussetzung dafür, einerseits einen taktischen Vorteil nutzen zu können und andererseits in bestimmten Situationen einen Plan zu haben, um nicht in Bedrängnis zu geraten und ungewollt Zusammenstöße zu verursachen. Hinzu kommt, dass die Skipper auf der Regattabahn sehr unterschiedliche Regelkenntnisse haben. Ziel der Veranstaltung ist es, gerade die weniger erfahrenen Regattasegler einzubeziehen, indem die typischen kritischen Situationen mit ihren möglichen Verhaltensweisen durchgegangen werden.

Freitag, 27. März 2015, 19:00 Uhr: „Hochseesegler erzählen II"

Harald Baums Liebe zum Wasser ist ihm fast in die Wiege gelegt: Ab Sommer 1943 – Harald ist drei Jahre alt – lebt die Familie, Vater, Mutter und älterer Bruder, auf einem Schiff auf der Elbe, dreimal sind sie ausgebombt worden. Der Vater hat aus dem ausgebrannten Rumpf einer Segelyacht mit der Hilfe von Freunden ein funktionsfähiges Schiff gebaut. In den Krieg muss er aus gesundheitlichen Gründen nicht. Als Schwarzmarkthändler bringt er die Familie durch, schmuggelt Zündsteine und Zigaretten und erhält dafür von den Bauern an der Unterelbe Kartoffeln und Speckschwarten. Das Schiff trägt den passenden Namen: „Alibi“.
Nach dem Krieg liegt die „Alibi“ im kleinen Hafen von Teufelsbrück, von wo aus Baum zur Schule in Bahrenfeld radelt. „Die See ist mein Zuhause, mit acht, neun Jahren konnte ich Segeln. Ich weiß, wie ein Schiff geht, ob du kreuzen kannst bei schwerem Wetter oder ob du strandest.“
Segeln ist für Harald Baum eine Schule des Lebens, aus dem er an diesem Abend bei einem Glas Port erzählen wird, von Nordseewochen, Cowes, Mittelmeerregatten. Ein Mann, der auch mit über 70 noch Regatten fährt – und gewinnt.

Freitag, 10. April 2015; 19:00 Uhr: "Segelkino"

Wir zeigen aus dem mittlerweile gut gefüllten Filmarchiv des "Zentrums" einige historische Streifen, die thematisch vom Bau einer Jolle bis zur Hochseeregatta das Seglerherz begeistern.


Unsere aktuelle Ausstellung:

"Klassische Yachten wuchsen nicht auf Bäumen!"

"Traditionelles Handwerk rund ums Boot" zeigt die aktuelle Ausstellung im "Zentrum". Sie beschreibt den Prozess der Entstehung der heutigen Klassiker – von der Idee zum Riss und vom Material zum Schiff.

So wird die Arbeitsumgebung eines Konstrukteurs in seinem Büro anhand von Zeichnungen und Halbmodellen ebenso dargeboten wie die seinerzeit zur Verfügung stehenden Handwerksgeräte, die Werkzeuge und das Arbeitsumfeld in der Werft.
Wie haben Bootsbauer gearbeitet, wie haben sie das Gefühl für ihr Wirken erworben?
Welche Gewerke waren notwendig, um eine komplette klassische Yacht zu bauen?
Nicht nur der Rumpf wird beleuchtet – zu einer Yacht gehören auch Rigg und Segel...

Weitere aktuelle Fotos und Infos zur Ausstellung:
"Klassische Yachten wuchsen nicht auf den Bäumen" (pdf)



Rückblick: Veranstaltungsangebote 2014/2015

Rückblick: Veranstaltungsangebote 2013/2014

Rückblick: Veranstaltungsangebote 2012/2013

Rückblick: Ausstellungen 2012/2013


Foto Ulf Sommerwerck


Zum Mitmachen lädt nicht nur die Veranstaltungsgruppe ein, Sie können dies auch gern in den Arbeitsgruppen "Yachtsportgeschichte" und "Restaurierung / Yachtbau", deren Aufgabenstellung in dem Link "Mitarbeit" im Menüpunkt "Ihre Unterstützung" näher beschrieben ist.

Mit dem „Zentrum“ entwickelt der Freundeskreis, der sich in fast 20 Jahren als Kristallisationspunkt für das Wissen um und die Leidenschaft für das Segeln mit klassischen Yachten in Deutschland und darüber hinaus etabliert hat, seine erfolgreiche Arbeit konsequent weiter.

Zentrum
Klassischer Yachtsport

Kanalstraße 62
24159 Kiel
0431 76277
Mo-Fr: 14:00-17:00

+ nach Vereinbarung!
email


Newsletter

Aktuelle Veranstaltungs-angebote und interessante Neuigkeiten im Ausstellungs- und Archivbereich sind Thema unseres newsletters x:
Anmeldung


FSJ - Kultur

"Das freiwillige Jahr in der Kultur": Ein Jahr lang engagieren sich junge Menschen freiwillig in kulturellen Einrichtungen. Ab 1.9.2014 ist unser "Zentrum Klassischer Yachtsport" die Einsatzstelle für Sascha Brühl.


Unterstützer